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Skitour mit Hund

Klare Luft und der glitzernde Schnee haben eine ganz besondere Wirkung auf uns und unsere vierbeinigen Begleiter. Zu gern wollen wir die Liebe für dieses Wetter auch mit einer gemeinsamen sportlichen Betätigung verbinden. Wie wäre es denn mit einer gemeinsamen Skitour?

Das Equipment

Neben der Ski-Ausrüstung muss auch unser Hund eventuell ausgestattet werden. Je nach Felltyp des Tieres und nach Wahl der Strecke, sollte über einen Mantel, Pfotenschutz und Wasservorrat für unterwegs nachgedacht werden. Machen Sie sich vorab realistisch und ehrlich Gedanken: Sie wissen am besten, ob Ihr tierischer Liebling den Schnee wirklich so sehr liebt wie Sie, ob er mit der Kälte gut umgehen kann und ob auch sonst die Gesundheit und Konstitution für eine Ski-Tour spricht. Sollten Sie unsicher sein, empfehlen wir die Beratung mit einem Tierarzt Ihres Vertrauens.

Sportliche Vorbereitung

Der Ski-Urlaub ist geplant, aber zuhause liegt noch kein Schnee? Gar kein Problem, wir zeigen Ihnen einige Übungen, mit denen Sie sich bei jedem Wetter ideal auf die Skitour vorbereiten können. Machen Sie 1-2x die Woche einen 60-minütigen Caniwalk. Wenn Sie einen Canicross-Gürtel wie den Caniwalker benutzen, können Sie sich mit dem im Gürtel verarbeiteten Seilzuggerät die Stöcke sparen und trainieren so Ausdauer, Herz-Kreislauf und den Oberkörper in einem. Dieses Training bereitet Sie ideal auf den Skilanglauf vor.

Doch auch die Muskeln wollen vorbereitet werden. Ob im Anschluss an die Walking-Einheit oder auch als Fitness-Stopps während des Trainings: Diese Übungen fordern Ihre Muskeln heraus.

Partner-Stütz

Liegestütze können am Boden, auf einem Baumstamm oder auch gegen einen Zaun oder Baum ausgeführt werden. Die Arme greifen etwas mehr als schulterbreit und die Brust geht Richtung Boden. Der Hund kann als Trainingspartner oder sogar Zusatzgewicht fungieren, um die Übung zu intensivieren. Trainiert wird hierbei die Brust-, Rücken- und Bauchmuskulatur.

Wackel-Dackel

Hier wird der Therapiekreisel als Trainingsgerät hinzugezogen. Indem Sie sich daraufstellen und versuchen die Balance zu halten, trainieren Sie die Ganzkörperstabilisation. Auch Ihr Hund darf mitmachen. Fordern Sie ihn zum „Tanzen“ auf. Indem er sich auf die Hinterbeine stellt und Sie die Vorderpfoten halten, wird seine Hinterhand und sein Rücken trainiert. Außerdem ist es eine schöne Kooperations-Übung, die das Vertrauen stärkt.

Battle-Rope

Nehmen Sie die beiden Enden eines langen schweren Taus und bringen Sie sie in einem gleichmäßigen auf und ab zum Schwingen. Der Oberkörper wackelt währenddessen nicht mit, Po und Bauch werden angespannt und der Rücken sollte kein Hohlkreuz bilden. Die Übung kräftigt und stabilisiert den ganzen Körper sowie sehr effektiv alle Muskeln rund um die Wirbelsäule. Außerdem verbessert die Übung die Kondition und Ausdauer.

Ausfallschritte mit der Langhantel

Setzen Sie die Langhantelstange auf der Nackenmuskulatur ab. Machen Sie einen Ausfallschritt und belasten Sie vor allem den vorderen Fuß, den Oberkörper beugen Sie leicht vor. Vergessen Sie nicht, beide Beine zu trainieren.

Endlich im Schnee: Ab auf die Skier?

Auch wenn die Vorfreude auf die gemeinsame Tour groß ist: Wie bei jeder neuen Sportart sollten Sie es überlegt angehen. Führen Sie Ihren Hund langsam an die Ausrüstung heran und bringen Sie ihm bei, dass er vor den Skiern nichts zu suchen hat. An den scharfkantigen Skikanten könnte er sich ernsthaft verletzen oder auch einen Unfall verursachen. Natürlich sprechen wir hier auch nicht von wilden Pistenabfahrten.

Stark befüllte oder auch zu steile Skipisten sollten gemieden werden, das Verletzungsrisiko für alle Beteiligten ist viel zu groß. Beginnen Sie mit kleineren Touren mit wenig Steigungen, die Sie langsam ausdehnen. So können Sie frühzeitig erkennen, ob Sie und Ihr Hund der sportlichen Belastung gewachsen sind, ob lange Strecken etwas für Sie sind oder ob Ihnen mehrere kleine Touren mehr entsprechen. Denn auch wenn wir hier viel über den sportlichen Nutzen sprechen: Am wichtigsten ist doch, dass es allen Beteiligten Spaß macht!