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Vom Walken zum Joggen in sechs Monaten

Sie als Hundebesitzerin oder -besitzer kennen sicherlich diesen Gedanken: „Ich will Sport machen. Mein Hund will Bewegung. Kann ich das nicht irgendwie verbinden?“ Wir haben gute Nachrichten. Können Sie!

Fit mit Hund bietet schon seit einigen Jahren ein Fitnessprogramm für Hunde und ihre Besitzer an. Neben vielen Sportarten und Fitnessübungen, die Sie mit Ihrem Hund zusammen machen können, darf natürlich auch das Joggen nicht im Programm fehlen. Und gefällt Ihnen nicht auch die Vorstellung, gemeinsam mit Ihrem Hund entspannt durch die Landschaft zu laufen? Wir sagen Ihnen, wie Sie das am besten angehen können.

Vorbereitung ist alles

Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung Ihrer Ausrüstung. Gönnen Sie sich gute Laufschuhe und witterangsangepasste Sportbekleidung. Auch Ihr Hund sollte der Sportart angepasst sein. Mit einem gut sitzenden Geschirr, einer Rückdämpferleine und einem Paniksnap zum Auslösen der Leine in Notfällen ist auch er für den Lauf gerüstet. Setzen Sie sich zu Beginn ein realistisches Ziel, welches Sie erreichen möchten. Sie wollen gern in sechs Monaten 30 Minuten durchjoggen? Kein Problem, dann kann es ja losgehen!

Der Trainingsplan

Regenerationsphasen sind ebenso wichtig, wie das Training selbst. Es reicht völlig zwei bis drei Mal die Woche zu trainieren. Dazwischen sollten Sie nur die normalen Spaziergänge mit Ihrem Hund machen.

Woche 1-8: In den ersten Wochen fangen wir langsam an. Wechseln Sie auf einer Strecke von zwei bis drei Kilometern immer mal wieder das Tempo zwischen Walking (normales gehen) und zügigem Walking. Das ist Ihnen zu langweilig? Bauen Sie Fitness-Stops ein, in denen Sie beispielsweise Kniebeuge oder Ganzörperstütz machen.

Woche 9-12: Wir erhöhen die Distanz und das Tempo. Auf vier Kilometern bauen Sie nun statt der schnelleren Walking- erste Jogging-Intervalle ein.

Woche 13-16: Inzwischen sind Sie dafür gerüstet, Ihr Training auf 60 Minuten zu erhöhen. Auf 4-5 Kilometern wechseln Sie nun zwischen zügigem Walken und Jogging-Intervallen.

Woche 17-20: Inzwischen haben Sie Trainingsroutine und ein gutes Gefühl dafür, was Sie leisten können und wollen. Je nach Ziel können Sie entscheiden, ob Sie lieber 6 Kilometer weiterhin im Wechsel zwischen Walking und Jogging hinter sich bringen wollen, oder aber anfangen 3 Kilometer durch zu joggen.

Woche 21-24: In der letzten Phase steigern Sie weiterhin je nach Fitnessstand die Streckenlänge. Sie sollten am Ende der 6 Monate 30 Minuten locker durchjoggen können.

Worauf Sie beim Training achten sollten

Kein Training ohne Warm-Up oder Cool-Down – Das gilt auch für Hunde So wichtig wie das Training selbst, ist auch das Aufwärmen und Runterkühlen. Das Warm-Up stimmt den Körper auf die nachfolgenden Trainingsbelastungen ein, der Cool-Down unterstützt den Körper bei Reparaturarbeiten danach.

Überanstrengen Sie sich nicht! Achten Sie darauf, dass weder Sie noch ihr Hund kurzatmig oder völlig außer Atem gerät. Kein Training bei zu heißen Temperaturen Ihr Hund hat ein anderes Wärmeempfinden als Sie und eine andere Wärmeregulation. Insbesondere bei hohen Temperaturen sind anstrengende Übungen tabu. Gerade im Sommer sollten Trainingseinheiten daher nur in den frühen Morgen- oder den Abendstunden stattfinden.

Die Sache mit dem Ehrgeiz

Denken Sie an Regenerationsphasen und trainieren Sie niemals mit Schmerzen oder mit einem Hund, der lahmt. Beobachten Sie Ihr Tier gut, denn auch er kann Muskelkater bekommen!

Auf die Technik kommt es an

Fürs Walking und Jogging bedeutet das: Fuß abrollen, Rumpf fest, Brust raus, Schultern tief, die Arme schwingen diagonal zu den Beinen in der Bewegung mit. Sie haben keine Lust alleine zu Laufen oder wollen noch mehr? Wenn Sie lieber mit fachkundigen Trainern und Gleichgesinnten trainieren möchten, hat Fit mit Hund deutschlandweit Trainingsgruppen mit unterschiedlichen Kursen. Bei Fit mit Hund trainiert jeder zeitlich flexibel bei freier Kurswahl und passenden Preisen.